Wir setzen uns aktiv, offen und kritisch mit der eigenen Geschichte auseinander und stellen die historische und politische Bildung bewusst ins Zentrum.

Die Marktgemeinde Wagna verbindet mit der ehemaligen Lagerstadt und der einstigen KZ Mauthausen-Außenstelle in Aflenz an der Sulm eine außergewöhnliche Geschichte, die sie nicht vergessen, sondern bewusst erzählen möchte. Mit der Flavia Solva Ausgrabungsstätte in Wagna, dem Römersteinbruch und dem Wächterhaus in Aflenz, dem Italienischen Friedhof in Leitring oder der letzten noch erhaltenen Lagerbaracke beim Römerdorf, beheimatet die Marktgemeinde Wagna mehrere sehenswerte Erinnerungsorte, die dazu genutzt werden, wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten. 

Die Marktgemeinde Wagna ist stolz auf ihre Geschichte, die
seit jeher von den hier lebenden Menschen geschrieben wurde.

  • Einladung zum 2. Lagercafé

    Im Juni lud die Marktgemeinde Wagna erstmals zum „Lagercafé“. Im September findet die Veranstaltung eine Fortsetzung. Die Marktgemeinde Wagna lädt am 23. September, zwei Tage nach dem internationalen Tag des Friedens, ehemalige Bewohner:innen des Lagers Wagna und all jene, die sich damit verbunden fühlen, zum 2. Lagercafé zur Lagerbaracke beim Römerdorf. Bei gemütlicher Atmosphäre mit […]

  • Erstes Lagercafé

    Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Jenen Tag nimmt die Marktgemeinde Wagna auch heuer wieder zum Anlass, um den Opfern von Flucht und Vertreibung würdevoll zu gedenken und erstmals ein „Lagercafé“ bei der Lagerbaracke im Römerdorf zu veranstalten.  Die heutige Marktgemeinde Wagna ist weitgehend aus dem Gelände und den Gebäuden der einstigen „Barackenstadt Wagna“ hervorgegangen. Diese […]

  • Gelungene Lesung aus „Wagna – ich erinnere mich“

    Am 28. April bildete die Lesung bzw. Buchpräsentation „Wagna – ich erinnere mich“ den äußerst gelungenen Abschluss des heurigen Kulturfrühlings der Marktgemeinde Wagna. An 16 Tagen konnten Kulturbegeisterte an insgesamt zehn bunt gemischten Veranstaltungen teilnehmen. Für die Jüngsten boten Aufführungen vom „Grazer Kasperltheater“ und der „TheaterWerkstatt Wagna“ sowie eine Schulaufführung der Science Busters ein abwechslungsreiches Programm, […]

  • …Fronleichnam im Lager 1918

    …Fronleichnam im Lager 1918

    Im Oktober 1914 wurde mit dem Bau des Flüchtlingslagers Wagna begonnen, im Dezember sind bereits mehr als 14.000 Menschen darin untergebracht. Das Lager Wagna ist für 22.000 Flüchtlinge mit einer Fläche von ca. 74 Hektar ausgelegt. Nach Kriegsende sind im Dezember 1918 die letzten südslawischen und italienischen Flüchtlinge, die seit 1914 im Lager Wagna lebten, in ihre Heimat…

  • …Der Galgenbaum von Wagna

    …Der Galgenbaum von Wagna

    Im Herbst 1952 ist der historische „Galgenbaum“ von Wagna, eine mindestens 500 Jahre alte Föhre, wegen Beschädigung ihrer Wurzeln abgestorben. Dieser alte, nunmehr ganz kahle Baum, stand in Wagna am Ende der nach ihm benannten Föhrenbaumstraße bis in die 50er Jahre. Im Mittelalter wurde unter dem Baum fallweise das „hochnotpeinliche Halsgericht“ abgehalten. Der Richter verhörte…

  • …Palmsonntag im Jahr 1950

    …Palmsonntag im Jahr 1950

    Die Kirche war die letzte bestehende Baracke des Lagers Wagna, ehe auch sie abgebaut wurde. Die Baracke ist heute noch erhalten. Sie steht am Pogusch und wurde dort viele Jahr lang als Himmelreich-Ferienlager genutzt. Nach Mitte der 1950er Jahre wurde der öffentliche Druck, Barackenlager wie jenes in Wagna aufzulösen, immer größer. Ab 1956 plante die Gemeinde…

  • …Begräbnis auf dem italienischen friedhof 1917

    …Begräbnis auf dem italienischen friedhof 1917

    Eine Choleraepidemie im Kriegswinter 1914/15 kostete 2.900 Menschen das Leben, weshalb in Wagna ein italienischer Friedhof eigens errichtetet wurde.